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Rückblick
2007
Jung und schnell
Der erst 18-jährige Collins Kibet schaffte als erster Läufer 22 Jahre nach Ralf Salzmann im vergangenen Jahr die Titelverteidigung. Und das wie schon 2006 ganz locker.
Collins Kibet ist nach Ralf Salzmann (siegte 1981 bis 1985) erst der zweite Läufer in der Historie des Kasseler Citylaufs, der seinen Titel verteidigen konnte.

Hochsommerliche Temperaturen in Nordhessen, erneut ein heißes Finish auf der langgezogenen Schlussgerade bis zum Ziel am schon für die wenig später beginnende Weltkunstausstellung documenta 12 herausgeputzten Museum Fridericianum: Die Zuschauer erlebten beim 29. Kasseler Citylauf wie schonein Jahr zuvor ein spannendes Rennen.

Und wie 2006 hatte Collins Kibet die Nase vorn. Der erst 18-jährige Kenianer verteidigte den Titel von 2006. "Am Ende bin ich geflogen", sagte der Sieger nach dem erneuten Triumph. Zuvor aber hatten die Eliteläufer sich dem Wetter angepasst und es eher gemächlich angehen lassen. Nach sechs Runden setzten sich Collins Kibet, Charles Chebet und Philemon Koech vom Rest ab und forcierten das Tempo etwas. Kibets Siegerzeit von 29:53 Minuten zählt allerdings nicht zu den besten Zeiten, die bei den Kasseler Cityläufen bisher erzielt wurden. Platz zwei sicherte sich Charles Chebet (29:56) vor Philemon Koech (30:30). Bester Deutscher war der Leipziger Volker Fritsch (32:01), der fast noch Julius-Kibiwot Stratei (Kenia) eingeholt hätte. Doch am Ende fehlte die Kraft. Als frischgebackener Vater waren, so gestand Fritsch bei der Siegerehrung, die letzten beiden Wochen doch etwas anstrengend. Während Jörn Harland als Neunter (32:34) die Farben des ausrichtenden PSV Grün-Weiß Kassel vertrat, gab es auch ein Wiedersehen mit dem einzigen Citylauf-Sieger im PSV-Trikot von 1989, Mathias Rüdiger. Den Lauf 2007 nutzte er wie viele andere Volksläufer zur Vorbereitung auf den ersten E.ON Mitte Kassel-Marathon und wurde in 34:32 Zehnter. Collins Kibet ist nach Ralf Salzmann (siegte 1981 bis 1985) erst der zweite Läufer in der Historie des Kasseler Citylaufs, der seinen Titel verteidigen konnte.

Auch der Sieg beim BKK-Ladies-Cup ging wieder einmal nach Kenia. Caroline Chepkwony wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann über die 5 km in 15:30 Minuten. Platz zwei ging allerdings an die Ukraine. Angelika Awerkowa schob sich vor drei weitere Kenianerinnen, obwohl sie eine strapaziöse Anreise über Polen nach Kassel hatte.
 
 
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(alle Fotos: Michael Küppers)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
        
   
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