| |
Sie
sind hier: Rückblick |
|
| |
 |
|
|
 |
| |
| Rückblick |
|
| 1996 - 2000 |
|
| Zeiten des
Wechsels |
 |
| Die Afrikanerinnen
lösten die Europäerinnen
als Dauersieger ab. Nach vielen
unterschiedlichen Erfahrungen
am Samstag erfolgte der Übergang
auf den Sonntag. |
 |
 |
Durch die Einführung
des BKK-Ladies-Cups 1995 gewann
in der zweiten Hälfte der
90er auch die Damen-Konkurrenz
an mehr Qualität in der Breite.
Die Zahl der Teilnehmerinnen stieg,
der eigene Wettbewerb im Rahmen
des Citylaufs gewann zusehends
an Profil. Auch an Klasse fehlte
es nicht.
Mit Irina Mikitenko, wenige Jahre
zuvor noch auf der Zielgeraden
abgefangen, gewann 2000 eine Läuferin,
die 2007 für viel Furore
sorgte und längst zu den
erfolgreichsten deutschen Läuferinnen
des letzten Jahrzehnts gehört.
Die Kenianerin Leah Malot brachte
1998 das Kunststück fertig,
innerhalb von wenigen Tagen nach
dem Sieg auf der Bahn beim letztmalig
vom PSV Grün Weiß Kassel
ausgerichteten Abendsportfest
im Auestadion (unter anderem mit
Weltstar Merlene Ottey) einen
Sieg beim Citylauf folgen zu lassen.
Die Dominanz der Läuferinnen
aus Afrika war allerdings noch
nicht so groß wie bei den
Herren. Die hübsche Russin
Marina Belajewa (1996), die Ungarin
Eva Doczi (1997), Violetta Uryga
(1999) und eben Irina Mikitenko
(2000) wehrten die "schwarzen
Perlen" zunächst noch
ab.
Mit seinem zweiten Erfolg nach
1994 wurde Charles Omwoyo 1996
der neue "König der
Straße" (so der Extra-Tip).
Da sahen die Zuschauer auch den
Auftritt von zwei Marathon-Olympiateilnehmern
von Atlanta. Stephan Freigang
wurde Vierter vor Konrad Dobler,
in den 90er-Jahren der unbestrittene
Publikumsliebling auf der "Kö"
und heute - gerade wiedergewählt
- Bürgermeister im bayerischen
Langerringen. Und auch ein PSV-Athlet
machte mit Platzierungen von Platz
vier (1999) oder sechs (2000)
auf sich aufmerksam: Djilalli
Abdesselam, der sich immer ganz
viel vorgenommen hatte bei seinem
Heimspiel, dann aber doch schnelleren
Läufern den Vortritt lassen
musste.
Es waren auch die Jahre, in denen
immer wieder mal über den
Veranstaltungstag nachgedacht
wurde. Der 16. Juni war nach dem
Wegfall des Feiertags längst
Geschichte, der Wechsel auf den
Samstag hatte Vorteile gebracht,
aber auch für Kritik in Reihen
einiger Geschäftsinhaber
in der Kasseler City gesorgt.
2000 gab es den Wechsel auf den
Sonntag, der viel mehr Freiheiten
in der Gestaltung des Rahmenprogramms
und mehr Flexibilität im
Zeitplan zulässt, wie sich
herausstellen sollte. |
|
|
| |
| Fotogalerie
Kasseler Citylauf 2007 |
| |
|
|
|
|
|
|
|